Dienstag, 21. Juli 2015

„Save Private Marusia“


„Save Private Marusia“. ­ Unter diesem Titel wurde ein Artikel über einen einmaligen Krankheitsfall der  4jähriger Russin Anna Maria Preobraschenskaya in der russischer Zeitung „Argumenty i Fakty“ am 13.07.2015 veröffentlicht.  

Im Februar 2015 wurde bei Marusia Leukämie einer seltenen Form diagnostiziert, die heutzutage  in Russischer Föderation leider nicht behandelbar ist.  Marusia’s Eltern haben alles Mögliche verkauft,  auf ihrer Arbeit unbefristete und somit unbezahlte Urlaube genommen, ihren älteren Sohn zur Oma gebracht.  Mit Hilfe von Freunde der Familie,  Wohltäter und Stiftungen ist es gelungen Marusia dringend nach Israel zur Behandlung zuzuführen.  Die Therapie in Israel verlief ganz gut bis ein ärztlicher Kunstfehler geschah.  Laut Eltern hat Marusia eine Infusion mit einer für ein 16jähriges Mädchen bestimmte Tropfflasche bekommen. Da ist ein enormer Unterschied in den Dosierungen von Medikamenten.  Zum Glück hat der Marusia’s Vater Sergey Preobraschenskiy es rechtzeitig gemerkt und Alarm geschlagen.  Danach wurde entschieden, Marusia schnell möglichst  nach Deutschland zu verlagern, was die Stiftung von der Zeitung „Argumenty i Fakty“ und Wohltäter ermöglicht haben, die die Helios Klinikum Berlin Buch kontaktiert, über dem Preis 150.000 Euro verhandelt und einen Teil des benötigten Betrages eingezahlt haben.

In Berlin angekommen hat sich die Familie Preobraschanskiy in dem Comfort Hotel Bernau eingemietet, das sich relativ nah zum Klinikum befindet.  Die Wohltäter, die der Familie versprochen haben mit der Wohnungssuche zu helfen, haben sich leider nicht mehr gemeldet.  Einige russischsprachige Bürger aus ganzem Deutschland haben aus den sozialen Netzwerken über die kritische Lage der Familie Preobraschenskiy erfahren und haben sich engagiert der Familie zu helfen.  Schon seit mehr als einer Woche wird die Wohnung in der unmittelbarer Nähe zur Klinik gesucht, da die kranke Marusia den öffentlichen Verkehr gar  nicht nutzen darf, weil ein beliebiger Infekt für sie tödlich werden kann.
Letzte Woche hat der behandelnder Arzt nach der Untersuchung von Marusia „Miracle“ (ein Wunder) gesagt und hat den Wunsch geäußert mit dem russischem Arzt Kondratschik Konstantin Leonidowitsch zu kontaktieren, der in Moskau die Marusia’s Krankheit erst diagnostiziert hat.  Die Berliner Ärzte sprechen ziemlich sicher für, dass die absolute Ausheilung von Marusia möglich ist. Die Chemotherapie hat am 20.07.2015 gestartet, die Familie befürchtet aber, dass die Therapie nicht vollständig beendet werden kann, weil der für die Therapie nötige Betrag noch nicht vollständig gesammelt wurde.
Wie aus dem fast heiteren Himmel kam die Nachricht, dass bei der Marusia’s Mutter Inga Preobraschenskaya auch eine bösartige Krebsart diagnostiziert wurde. Inga hatte schon im Israel gemerkt, dass ihr Bein öfters  geschwollen ist. Während die Famile kurz zurück in Russland war, um die Visen für Deutschland zu beantragen, haben Inga‘s Freunde sie dazu gebracht, sich untersuchen zu lassen.  In Moskau wurde ein Lipom diagnostiziert und Inga wurde versichert, dass es noch harmlos ist und man 10 bis 20 Jahre noch damit  problemlos leben kann.  Wie dem auch sei war Inga’s Bein wieder sehr stark geschwollen und der Marusia’s Onkologe bestand darauf, dass Inga dringend untersucht wird. So wurde festgestellt, dass es sich um ein Liposarkom handelt und es bleiben wenige Monate bis sich die Metastase bilden.
Falls Inga sich für die Therapie entscheidet, soll die notwendige Operation schon in den nächsten ein paar Wochen durchgeführt werden.  Das Krankenhauspersonal  legt für die Inga Fürsprache bei dem Oberarzt des Klinikums ein, damit ihr einen Ausnahmepreisnachlass für die Behandlung gewährt wird. So einen Fall gab es noch nie in der Geschichte des Klinikums. Soweit bekannt helfen die Wohlfahrtfonds den Erwachsenen nicht. Deshalb muss der ganze Betrag für die Inga’s Therapie privat gesammelt werden.
Die Familie Preobraschenskiy braucht dringend materielle Unterstützung für die Bezahlung  der nötigen Therapie. Außerdem brauchen sie eine Unterkunft, Hilfe mit dem Transport, die  Dolmetscher. Momentan läuft eine Sammelaktion in den sozialen Netzwerken,  das gesammelte Geld  reicht aber nicht, um mindestens einen Teil des Kostenaufwandes zu begleichen.
Dieses einmalige Vorkommen hat schon gezeigt, wie sehr das fremde Leid die hilfsbereiten Menschen zusammenführen kann.  Die Hilfeangebote kommen aus der ganzen Welt, die Menschen vereinigen sich in den sozialen Netzwerken um der Marusia und Inga zu helfen. Aber „wenig zu wenig macht zuletzt viel“ kann eventuell nicht rechtzeitig zuschlagen.   
Wir hoffen für Ihr Einsehen und sind sehr dankbar für jede mögliche Unterstützung.
Kontaktinformation:
Mobil Telefon +49 176 99735260 Inga Preobraschenskaja

Emai: inna.iqprof@gmail.com

Instagram: @help_annamaria

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